Beratungseinsatz § 37.3 SGB XI
Die Pflichtberatung für alle, die Pflegegeld beziehen. Ich komme zu Ihnen nach Hause, beantworte Ihre Fragen und übernehme die Dokumentation für die Pflegekasse.
Zertifizierte Pflegeberaterin
Kostenloser Beratungseinsatz nach § 37.3 SGB XI
Eine Pflegesituation verändert den Alltag oft schneller als gedacht. Ich begleite Sie persönlich und verständlich – damit Sie wissen, welche Leistungen Ihnen zustehen und was als Nächstes zu tun ist.
Leistungen
Von der Pflichtberatung bis zum Widerspruch – jeder Schritt verständlich erklärt und praktisch begleitet.
Die Pflichtberatung für alle, die Pflegegeld beziehen. Ich komme zu Ihnen nach Hause, beantworte Ihre Fragen und übernehme die Dokumentation für die Pflegekasse.
Der Termin entscheidet über den Pflegegrad. Wir gehen Ihren Alltag gemeinsam durch, damit die tatsächliche Belastung im Gutachten auch ankommt.
Wenn der Bescheid nicht zur Pflegesituation passt: Ich ordne Gutachten und Fristen ein und unterstütze beim Widerspruchsschreiben.
Verhinderungspflege, Entlastungsbetrag, Pflegebox: Ich zeige Ihnen, welche Leistungen Ihnen zustehen und wie Sie sie beantragen.
Praxisnahe Anleitung für pflegende Angehörige – vom sicheren Umlagern bis zur Organisation des Pflegealltags.
Hausbesuche in Leverkusen, Köln, Düsseldorf, Solingen, Monheim am Rhein und Langenfeld – im Umkreis von rund 100 Kilometern.
Kurz erklärt
In 70 Sekunden: wer den Termin braucht, wie oft er stattfindet und was Sie erwartet.
Termin vereinbaren
Freie Zeitfenster ansehen, Termin anklicken, per E-Mail bestätigen. Ohne Warteschleife und ohne Registrierung.
Ablauf
Telefonisch, per WhatsApp, E-Mail oder direkt über die Online-Buchung. Wir klären kurz Ihr Anliegen.
Je nach Thema vor Ort, telefonisch oder per Video – zu einer Zeit, die in Ihren Alltag passt.
Sie bekommen klare Antworten, praktische Hinweise und eine Einschätzung Ihrer nächsten Schritte.
Beim Beratungseinsatz übernehme ich den Nachweis für die Pflegekasse. Bei anderen Anliegen bereiten wir die Unterlagen gemeinsam vor.
Ratgeber & Werkzeuge
Verständliche Erklärungen zu Pflegegrad, Leistungen und Begutachtung, fachlich eingeordnet und alltagsnah geschrieben.
Kriterien auswählen, gewichtete Punkte sehen und den wahrscheinlichen Pflegegrad direkt verfolgen.
In vier Schritten zum fertigen Widerspruchsschreiben. Alle Daten bleiben in Ihrem Browser.
Das Kabinett hat am 30. September 2026 beschlossen. Was gestrichen wurde und was jetzt im Entwurf steht.
Welche Leistungen weiter gelten und welche Frist bei der Verhinderungspflege seit 2026 neu ist.
Mit klaren Schritten, damit im Termin nichts Wichtiges untergeht.
Welche Unterschiede wichtig sind, was oft verwechselt wird und was im Alltag wirklich hilft.
Rückmeldungen
★★★★★
Wir haben über Jahre versucht, den Pflegegrad meines Vaters zu erhöhen – leider ohne Erfolg. Frau Karatag hat sich alles vor Ort genau angeschaut. Dank ihrer Hilfe hat es endlich geklappt: von Pflegegrad 1 auf Pflegegrad 3.
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Wir haben Unterstützung beim Schreiben eines Widerspruchs gebraucht. Der Widerspruch wurde professionell und verständlich formuliert. Klare Empfehlung!
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Hatten unsere erste Online-Beratung. Es hat alles sehr gut und unkompliziert geklappt und Frau Karatag hat uns wirklich sehr gut beraten. Vielen Dank!
★★★★★
Von Anfang an habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Besonders beeindruckt hat mich die Kombination aus Professionalität und Menschlichkeit. Von Herzen weiterzuempfehlen.
★★★★★
Die Beratung war sehr angenehm. Sie ist zuverlässig und weiß genau, was sie tut. Man merkt, dass sie ihren Beruf versteht. Ich bin einwandfrei zufrieden.
★★★★★
Ein sehr angenehmer und hilfreicher Beratungsbesuch. Alles wurde in aller Ruhe erklärt und verständlich dargestellt. Absolut weiterzuempfehlen!
Häufige Fragen
Ja. Wer Pflegegeld bezieht und in Pflegegrad 2 bis 5 eingestuft ist, muss nach § 37 Absatz 3 SGB XI halbjährlich einmal eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit abrufen – auch Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI genannt. Ich unterstütze bei Termin, Ablauf und Dokumentation.
Seit dem 1. Januar 2026 gilt für alle Pflegegrade derselbe Pflichtrhythmus: halbjährlich einmal, also zweimal im Jahr. Für Pflegegrad 4 und 5 war die Beratung bis Ende 2025 vierteljährlich Pflicht – das ist durch das BEEP-Gesetz entfallen. Diese zusätzlichen Termine bleiben freiwillig möglich.
| Pflegegrad | Bei Pflegegeld | Bei Pflegesachleistungen |
|---|---|---|
| Pflegegrad 1 | 2 × freiwillig | 2 × freiwillig |
| Pflegegrad 2 | 2 × Pflicht | 2 × freiwillig |
| Pflegegrad 3 | 2 × Pflicht | 2 × freiwillig |
| Pflegegrad 4 | 2 × Pflicht zusätzlich bis zu 2 × freiwillig | 2 × freiwillig |
| Pflegegrad 5 | 2 × Pflicht zusätzlich bis zu 2 × freiwillig | 2 × freiwillig |
Rechtsgrundlage: § 37 Absatz 3 SGB XI in der Fassung des Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP), BGBl. 2025 I Nr. 371, in Kraft seit 1. Januar 2026. Stand: September 2026.
Ja, aber nicht durchgängig: Nach § 37 Absatz 3 SGB XI kann auf Wunsch der pflegebedürftigen Person jede zweite Beratung per Videokonferenz erfolgen. Der Termin davor muss also in der eigenen Häuslichkeit stattgefunden haben.
Diese Regelung ist befristet und gilt derzeit bis einschließlich 31. März 2027. Der am 30. September 2026 vom Kabinett beschlossene Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes sieht eine Verlängerung bis zum 31. Dezember 2028 vor – beschlossen ist das Gesetz aber noch nicht. Mehr dazu im Beitrag zur Pflegereform 2027.
Das Gesetz ist hier eindeutig: Nach § 37 Absatz 6 SGB XI muss die Pflegekasse das Pflegegeld angemessen kürzen, wenn die Beratung nicht abgerufen wird – und es im Wiederholungsfall entziehen. Sie hat dabei keinen Ermessensspielraum.
In vielen Fällen lässt sich der Termin nachholen. Wichtig ist, nicht abzuwarten, sondern zeitnah einen Termin zu vereinbaren und die Unterlagen anschließend mit der Pflegekasse zu klären. Liegt bereits ein Bescheid vor, sollte zusätzlich geprüft werden, ob ein Widerspruch sinnvoll ist.
Ja, und das lohnt sich. Wir erfassen die Pflegesituation strukturiert, damit im Termin nichts Wichtiges untergeht. Hilfreich sind die Seite zur Vorbereitung auf die MD-Begutachtung, das Pflegetagebuch als PDF und der Pflegegradrechner.
Ein Widerspruch kann sinnvoll sein, wenn der festgestellte Pflegegrad die tatsächliche Unterstützung im Alltag nicht abbildet oder wichtige Einschränkungen im Gutachten fehlen.
Die Frist beträgt in der Regel einen Monat ab Bekanntgabe des Bescheids. Fehlt im Bescheid die Rechtsbehelfsbelehrung, kann im Einzelfall eine längere Frist gelten. Prüfen Sie den Bescheid deshalb möglichst früh.
Ja. Pflegekurse und individuelle Schulungen helfen dabei, pflegerische Handgriffe sicherer auszuführen und den Alltag besser zu organisieren.
Schwerpunkt ist Leverkusen. Hausbesuche sind im Umkreis von rund 100 Kilometern möglich, unter anderem in Köln, Düsseldorf, Solingen, Monheim am Rhein und Langenfeld. Online-Termine sind bundesweit möglich.
Rufen Sie an oder buchen Sie direkt einen Termin. Das erste Gespräch klärt meist schon, welcher Schritt für Sie der richtige ist.